Latest

www.youtu.be/oYajP916aLY

 

Aktueller Bericht über unseren Aufenthalt im November 2017

Nach einem sehr intensiven Aufenthalt in Siem Reap in Kambodscha sind wir nun wieder heil zurück und wollen Euch im Folgenden berichten:

Das Wichtigste zuerst: Unseren Kindern geht es hervorragend, sie sind ganz schön groß geworden, aus schüchternen Mädchen sind junge Damen geworden, aus frechen, kleinen Jungs etwas ernstere, junge Buben. Sie sind alle ausgesprochen gesund und fröhlich, auch die etwas labileren.

Im Moment leben 19 Kinder im CDV. Weiterhin unterstützen wir 3 Mädchen, die im September zu PAGE gewechselt haben und dort zur Senior High School (SHS)gehen (PAGE ist ebenfalls ein Life & Hope Projekt in Siem Reap für die Weiterbildung von Mädchen). Weiterhin fördern wir noch 2 Jungs, die in unserem Haus in Siem Reap leben und ebenfalls auf die SHS gehen. Diese 5 sind übrigens schon die ersten Anwärter für Universitäts Stipendien, für die Ihr ja anlässlich unserer Geburtstage im September so großzügig gespendet hattet. Hierfür auch an dieser Stelle nochmal unser aufrichtiges Dankeschön.

Die Situation für das CDV hat sich nicht geändert: Wir dürfen weiterhin keine neuen Kinder aufnehmen. Die Stimmung gegenüber Waisenhäusern und Kinderheimen ist in Kambodscha leider nicht sehr gut. Im Moment werden hauptsächlich von Amerikanern geführte NGOs bürokratisch wie finanziell bedrängt. Bis nach den Präsidentschaftswahlen im Juli nächsten Jahres wird sich diese etwas angespannte Lage vor allem gegenüber westlich demokratischer Beeinflussung auch nicht ändern. Hier kommt es uns nun sehr zugute, dass wir eine lokale, von buddhistischen Mönchen geführte Organisation sind.

Statt Geschenken haben wir diesmal einen Ausflug gemacht, mit 28 Kindern und Personal, bei 35° im Schatten, der kaum zu sehen war! Es war toll!
Zuerst haben wir den kleinen, versteckten, relativ unbekannten Tempel Prasat Neak Pean besichtigt, dann den großen Haupttempel Angkor Wat. Nach einem sehr erholsamen Picknick besuchten wir einen Zirkus, ebenfalls ein soziales Projekt, mit einfachsten Mitteln und hervorragender Akrobatik, um eine doch sehr ernste Geschichte aus der Zeit der Roten Khmer herumgebaut – wirklich toll und bewegend für uns, die Kinder hatten einfach nur Spaß.

Die Lemon Trees: Auch ihnen geht es gut, sie sind enorm gewachsen und in den nächsten 2 bis 3 Monaten können wohl die ersten Früchte geerntet werden. Über die Art und Planung der Vermarktung waren wir uns mit der LHA-Leitung nicht so ganz einig, da stand das abwartende Kambodschanische gegen das planerisch-vorausschauende Deutsche. Mal sehen, welchen Kompromiss sie finden, sie zeigten sich auf jeden Fall sehr dankbar für ein paar Vorschläge unsererseits.

Auch von Sokea, an deren Rettung viele von Euch beteiligt waren, haben wir nur Gutes zu berichten. Es geht ihr nicht nur gesundheitlich hervorragend: Sie hat das Restaurant Lilypop, das sie mit ihrem Mann betreibt, vergrößert und hat ordentlich zu tun, denn im Ranking von Tripadvisor steht es immerhin auf Rang 14.

Liebe Paten: Wir schicken Euch in der nächsten Zeit Fotos von Euren Kindern, Zeit für Briefe an Euch hatten wir diesmal leider nicht. Aber wir haben unseren Direktor gebeten, mit den Kindern Briefe an Euch zu schreiben und sie uns dann per mail zu schicken.

Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen unserer kambodschanischen Kinder bei Euch allen für Eure Treue und Eure Spenden, die sie auch weiterhin sehr dringend brauchen, denn von Seiten der Regierung ist nach wie vor keine Unterstützung für die Armen zu erwarten, das steht einfach nicht auf ihrer Agenda. Und wir wollen doch all unseren Kindern eine vernünftige Ausbildung ermöglichen.

Liebe Grüße von Astrid und Rudi

 

Aktueller Bericht über unseren Aufenthalt im November 2016

Wir würden Euch gerne von unserem letzen Aufenthalt in Siem Reap Anfang November berichten.

Den Kindern im CDV geht es wunderbar. Draußen in Peak Sneang haben wir momentan 22 Kinder. In Siem Reap betreuen wir weitere 4 Jungen bei ihren jeweiligen Ausbildungen, die alle in unserem Boys-Haus wohnen. 2 gehen auf die Senior High School, 2 machen praktische Ausbildungen. Ein Mädchen wird auch noch von uns unterstützt, die in ihrem Heimatdorf auf die Senior High School geht. Sie möchte gerne auf die Universität, ist allerdings jetzt erstmal durch die Abschlussprüfung gefallen, wird diese Prüfung aber wiederholen.
Im CDV läuft alles sehr rund, keine Probleme mit Kindern, keine mit dem Personal, auch der Zustand der Gebäude ist sehr gut.
Walter hat den Zustand der Zähne unserer Kinder wieder geprüft und war relativ zufrieden. Nur ein paar Kinder müssen wieder in Siem Reap behandelt werden.
Einen ganz großen Kummer haben wir jedoch: Siteoung ist leider in den Schulferien in seinem Heimatdorf mit dem Motorroller tödlich verunglückt. Er war ein unglaublich lebenslustiger, sehr patenter Junge, mit seinen 17 Jahren stand er kurz vor dem Wechsel auf die Senior High School. Seine AIDS-Erkrankung hatten wir sehr gut im Griff, aber irgendwie sollte es wohl nicht sein.
Unser Vorhaben, auch die Kinder des Dorfes in unser Angebot einzubeziehen, bedarf doch etwas Geduld. Mr. Ratha, der für die Arbeit mit den armen Familien in der community zuständig ist, begründet das so: Zunächst ist es den armen Familien nur sehr schwer vermittelbar, warum ihre Kinder eine bessere Bildung bekommen sollten. Darüber hinaus werden die etwas älteren Kinder entweder für die Feldarbeit oder zumindest zum Aufpassen für die ganz Kleinen gebraucht und können deshalb nur schwer einen halben Tag in unserem Center verbringen. Neben Mr. Ratha’s Bemühungen haben wir nun auch die Schuldirektoren der Umgebung in die Überzeugungsarbeit bei den Familien mit einbezogen, dass eine gute Schulbildung so wichtig für ihre Kinder wäre und der Besuch unseres Centers ihnen dabei helfen könnte.
Eine besonders große Freude hat uns diesmal die Landwirtschaft im CDV gemacht. Neben den Flächen, die ja schon für Reis und Gemüse genutzt werden, wurden auf den noch freien Flächen neben den Wohnhütten 160 Limonenbäume gepflanzt, inklusive Bewässerungssystem, darüber hinaus Zitronengras und sweet bamboo. Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Bäume gut anwachsen und ordentlich Früchte tragen. Der nächste spannende Punkt ist dann die Vermarktung. Aber wenn sie das alles so wie geplant hinbekommen, sind wir ein ganz großes Stück auf unserem Weg zur Nachhaltigkeit weitergekommen, denn der Gewinn soll ja auch die Finanzierung der LHA-Projekte unterstützen.
Finanziell hat sich nicht viel geändert. Wir haben zwar weniger Kinder, aber die Kosten für Gehälter und auch Lebensmittel in Kambodscha sind gestiegen, die Unterstützung der Jugendlichen in der Stadt ist natürlich teurer, und der Wert des Dollars ist um ca. 20% gestiegen. Also Ihr seht, Eure Unterstützung, für die wir uns immer wieder ganz herzlich bedanken, wird sehr gebraucht.

Nun bedanken wir uns für Eure Aufmerksamkeit und grüßen Euch sehr herzlich
Astrid und Rudi

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=KCyTUy3hG9o

Home

Project

Donation and direct help

Contact, Partners

Latest

Sponsors

About us

Chance for children in Cambodia n.e.V.
Chan
Maisa
Tong Tong
youra
Sosreypin